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     +++  Brief des Ministeriums an Eltern und Schüler  +++     
 

Schule ohne Rassismus

 

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Es gibt Neues zu berichten:

 

WIR MACHEN WEITER!

 

1. Es ist Zeit, uns wieder in Erinnerung zu bringen.

Viel wird darüber diskutiert, welche Auswirkungen das Homeschooling als notwendige Maßnahme zum Schutze aller im Rahmen der Coronapandemie hat.

Eines ist gewiss: Unser Schulleben hat gelitten und der Gemeinschaftsgeist scheint ein wenig verstaubt.

Zeit, uns wieder in Erinnerung zu bringen. Die im Plakat beschriebene Aktion ruft alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer auf, sich an dem Wettbewerb um die besten Bilder zu beteiligen. Gesucht werden Bilder, die unsere Sichtweise auf das Leben zeigen, getragen von dem Gedanken, ein faires Miteinander zu leben. Die besten Arbeiten werden prämiert und werden auch unser Schulhaus verschönern.

 

Sor

 

              

             

Ein Dank gilt allen Unterstützern dieses Projektes.

Insbesondere seien erwähnt:

- Lilly Enterlein, die als stellvertretende Schülersprecherin den Draht zu den  Schülern*innen hält,

- Frau Nieter u. Frau Steinhagen, die sich um Layout-Fragen und das Präsentieren unserer    Aktionen kümmern,

- die Schulsozialarbeiterinnen, die die Projektgruppe coachen und uns immer bei der  Projektdurchführung unterstützen.

 

2. Couragiertes Handeln heißt auch, sich auszukennen.

Im Rahmen des Unterrichtes im Fach „Politische Bildung“ hatten wir Anfang März zum wiederholten Male von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, uns von kompetenter Seite zu den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit coachen zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 stellten sich einem schwierigen, aber wichtigen Thema: Lösungsansätze zur Bewältigung internationaler Herausforderungen.

Der Jugendoffizier, Hauptmann Bittner, zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, Spannungsherde in unserer Welt zu kennen, um einerseits Ursachen für internationale Konflikte zu erkennen und auf der anderen Seite zu verstehen, dass die reichen Länder dieser Erde ihren Beitrag für die Lösung solcher Auseinandersetzungen leisten können. An unserer Oberschule lernen auch Mitschüler, deren Lebensgrundlage aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen gefährdet ist und somit eine Flucht zum Teil das nackte Überleben sicherte. Deshalb sind solche Gespräche im Rahmen des Unterrichts sehr wertvoll, damit wir nie aus den Augen verlieren, dass menschliches und couragiertes Miteinander nicht nur die Schwächsten unterstützt, sondern auch ein kleines Stück zur Bewältigung von Krisen beitragen kann. Auch das ist gelebte und bewahrenswerte Kultur an unserer Oberschule.

 

3. Schülerfortbildung zu Mitwirkungsrechten

Am 27.10.2020 fand für die Schülersprecher der Oberschule „An der Schanze“ eine Fortbildung zum Thema „ Schülersprecher- Rechte und Aufgaben dieses Mitwirkungsgremiums“ statt. Bereits seit Längerem geisterte diese Idee in den Köpfen der amtierenden Schülersprecher. Als „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ geht es auch darum, den Geist dieses Titels mit Leben zu erfüllen.

Das bedarf auch eines gesicherten Rahmens bezüglich der Aufgaben dieses wichtigen Sprachrohres zwischen Schülern und Lehrern. Vermittelt durch Herrn Dietrich, unserem Ansprechpartner der RAA, kam der Kontakt mit Anna und Maja Diesner zustande, die als Schülerreferenten das  Coaching übernahmen.

Die Fortgebildeten werden im Rahmen ihrer Aufgaben unsere Projektgruppe „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ unterstützen und somit helfen,  den Titel erlebbar zu machen.

 

Sor

 


4. Unser Pate, Herr Lehmann, in seiner Funktion als Bürgermeister bespricht mit den Schülerinnen und Schülern einen Vorfall

Am 03.09.2020 gab es eine unschöne Auseinandersetzung mit Eltern von Kitakindern der an unser Schulgelände angrenzenden Kita. Der Weg von der Bushaltestelle zur Schule führt an der Kita vorbei. Grund dieser Auseinandersetzung sind vermeintliche Ruhestörungen durch unsere Schüler, die in einer körperlichen Form zwischen einem Vater eines Kitakindes und einem unserer Schüler ausgetragen wurden.

Unser Pate, Bürgermeister Lehmann, unterstütze uns in der Auswertung dieses Ereignisses, indem er sich einen ganzen Unterrichtsvormittag Zeit nahm und mit den Schülerinnen und Schülern das Gespräch suchte. Sehr eindringlich mahnte unser Pate die Wichtigkeit des konstruktiven Dialogs an. Dieses Ereignis nahm die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ zum Anlass, in der Schülerkonferenz vorzusprechen. Gemeinsam haben sich die Schülerinnen und Schüler darauf geeinigt, besonders auf einen guten Umgangston zu achten und Projektvorschläge aus den Klassen einzuholen. Ebenso haben die Fachlehrer von LER Übungen zu wertschätzendem Umgang miteinander im Unterricht installiert.

 

Ilona Kadach, verantwortliche Lehrerin

 

Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage

Bundeskoordination

Karl- Heinrich- Ulrichs-Str. 11

10787 Berlin